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UNIX-Unterstützung, Stabilität und Kosteneffizienz waren die Gründe für die Kaufentscheidung
In der Tiermedizin kommt der klinische Befund per Fax
Ganz gleich, ob Pferd, Hund, Katze, Schwein oder Vogel – wenn's dem Tier nicht gut geht, muss es zum Arzt. Der Veterinär bedient sich bei der Behandlung einer Labordiagnostik, die der Humanmedizin in nichts nachsteht. Ob Blutbild, klinische Chemie, Drogenscreenings für die Dopingkontrolle, Bakterio- oder Immunologie – diese und viele Untersuchungen mehr bietet das veterinärmedizinische Labor des Instituts für klinische Prüfung in Ludwigsburg. Stolze 2.000 bis 5.000 Befunde pro Tag verlassen das Labor. Im Gegensatz zur Humanmedizin geht das in der Tiermedizin fast ausschliesslich per Fax. Ohne eine leistungsfähige und stabil laufende Netzwerk-Fax-Lösung wie CombiFAX von LANGNER wäre da nichts zu machen.
Spätestens um 11 Uhr geht es los, und um 18 Uhr ist noch lange nicht Schluss. Stundenlang und in schneller Folge versendet das Labor dringend benötigte Befunde an Tiermediziner. Achtzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bearbeiten Proben, die aus dem gesamten Bundesgebiet stammen, bei bestimmten Untersuchungen sogar aus dem europäischen Raum.
Anders als in der Humanmedizin, hier muss der Befund vom Laborarzt persönlich unterzeichnet werden, ist in der Tiermedizin der Versand der Befunde per Fax möglich. Schon früh hat man deshalb beim Veterinärmedizinischen Labor des Instituts für klinische Prüfung in eine automatisierte Fax-Lösung investiert. Diplom-Ingenieur Siegfried Gutzeit, im Institut für die EDV verantwortlich: "Wir haben uns schon 1992, damals versandten wir ca. 20 Befunde pro Tag per Fax, für CombiFAX von LANGNER entschieden".
Wichtige Kriterien bei der Auswahl: die Lösung musste unter Unix laufen und sollte natürlich preisgünstig sein. Für CombiFAX und einen Unix-Rechner waren, so Gutzeit, ein "paar Tausend Mark" aufzuwenden. Ein dedizierter Fax-Server in Form einer Box mit Netzwerkanschluss und mehreren ISDN-Anschlüssen schlüge hingegen noch immer mit rund 40.000 Mark zu Buche.
Heute liegt das tägliche Aufkommen zwischen 2.000 und 5.000 Befunden. CombiFAX wird, so Gutzeit, dieser Steigerung problemlos gerecht. Zwar sei man mit der früher eingesetzten Version 3.4 an Grenzen gestossen, die jedoch mit der neuen Version 5.1 übersprungen wurden. Gutzeit hebt dabei besonders das hohe Engagement der Langner GmbH hervor, die auf Kundenanforderungen schnell reagiere.
Kosteneffizient auch hinsichtlich Telefongebühren und Lizensierung
Die Trumpfkarte in Sachen Preis spielt CombiFAX auch hinsichtlich der Telefon- und Lizenzkosten aus. So erfolgt der Versand in Abhängigkeit von Tageszeit und Vorwahl automatisch über den jeweils günstigsten Telefonprovider. Und lizenziert wird pro Server, unabhängig von der Zahl der Benutzer und Faxleitungen.
Der Faxversand ist über die Jahre für das Labor "mission critical" geworden. Auch die Ausfallsicherheit ist so zum Argument gegen einen Fax-Server "in a Box" avanciert. Obwohl CombiFAX auch ISDN-Modems und ISDN-Router mit Faxfunktionalität unterstützt, bevorzugt Gutzeit einzelne Modems mit analoger Technik – schliesslich hätten viele Tierärzte noch betagte Faxgeräte, die nur Geschwindigkeiten von 2.400 Baud unterstützen. Derzeit erfolgt der Versand parallel über 13 Leitungen, der Vollausbau auf die von CombiFAX unterstützten 20 Leitungen ist kurzfristig geplant. Bei diesem Aufkommen sei man, so Gutzeit, "froh über die automatische Erfassung des Status des Versands".
Faxen direkt aus der UNIX-Anwendung
Die Befunde werden direkt aus dem eigens vom Institut für klinische Prüfung entwickelten Labormanagement-System C/lab an CombiFAX übergeben. Diese unter Unix laufende Software ermöglicht neben der Erfassung des Auftrags und der Abrechung auch die Erstellung des Befundberichts, dieser ist das "eigentliche Produkt des Labors". Aber auch das gesamte Bestellwesen wird über das "Team" aus C/lab und CombiFAX abgewickelt.
Das Programm wird von der LDS GmbH in Kornwestheim vertrieben und von derzeit rund 200 Kunden eingesetzt. Auch LDS ist CombiFAX-Anwender.
Adresse:
Institut für klinische Prüfung Ludwigsburg GmbH Veterinärmedizinisches Labor Postfach 1104 71611 Ludwigsburg
Tel.: 0 71 41-966 38
Fax: 0 71 41-966 39
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